Fairtrade Kaffee
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Stellen Sie sich vor, Sie kochen jeden Tag mit Zutaten, für die Sie kaum entlohnt werden. Würden Sie trotzdem in besseres Saatgut investieren, sorgfältiger ernten, länger fermentieren? Wahrscheinlich nicht. Und genau das ist das stille Problem hinter vielem Kaffee, den wir täglich trinken.
Kaffee ist eines der meistgehandelten Güter der Welt. Gleichzeitig sind rund 125 Millionen Menschen auf seinen Anbau angewiesen – und viele davon verdienen in schlechten Jahren weniger, als ihre Ernte kostet. Weltmarktpreise schwanken stark, Spekulationen an den Rohstoffbörsen verstärken die Instabilität. Die Folge: Qualität wird zur Nebensache, wenn das Überleben Vorrang hat.
Genau hier setzt Fairtrade-Kaffee an – und wer verstehen will, warum der Ansatz von Malongo dabei besonders weit geht, muss die Geschichte hinter dem Fairtrade Max Havelaar-Siegel kennen.
„Fairtrade ist kein Aufpreis für ein gutes Gewissen. Es ist die wirtschaftliche Grundlage für handwerkliche Qualität.“
Fairtrade Kaffee kaufen bedeutet konkret: Der Preis, den Kooperativen erhalten, ist vertraglich garantiert und liegt über dem Weltmarktpreis. Dieser Fairtrade-Mindestpreis funktioniert als Sicherheitsnetz – er greift genau dann, wenn die Börse einbricht. Dazu kommt eine Fairtrade-Prämie, die Kooperativen demokratisch für Gemeinschaftsprojekte einsetzen: Schulen, Trinkwasser, Gesundheitsversorgung, Saatgut für die nächste Saison.
Das Ergebnis: Bäuerinnen und Bauern können langfristig planen. Und wer langfristig planen kann, investiert in Qualität. Das ist keine Theorie – es ist die Logik, die sich in der Tasse zeigt.
Die Kette vom fairen Einkommen zur Qualität in der Tasse:
Auf Malongo-Produkten steht nicht einfach nur „Fairtrade“ – sondern „Fairtrade/Max Havelaar“. Das ist kein Marketingzusatz. Dahinter steckt das älteste Fairtrade-Siegel der Welt.
Der Name „Max Havelaar“ stammt aus dem gleichnamigen niederländischen Roman von 1860, der Kolonialausbeutung im Kaffeehandel anprangerte. Das Siegel wurde bewusst so benannt – als Verweis auf diese Geschichte und als Versprechen, ihr Gegenteil zu verkörpern.
1988 gründeten Padre Francisco van der Hoff und Ökonom Nico Roozen in den Niederlanden das erste Fairtrade-Zertifikat, um mexikanischen Kaffeeproduzenten einen gerechten Zugang zum europäischen Markt zu verschaffen. 1992 folgten die Schweiz und Deutschland. 2002 wurde das internationale einheitliche Fairtrade-Logo eingeführt – aber in Frankreich und der Schweiz blieb der Name Max Havelaar erhalten, als Reminiszenz an die Wurzeln der Bewegung.
Beide Siegel arbeiten mit denselben internationalen Standards und derselben unabhängigen Zertifizierungsstelle FLOCERT. Der Unterschied ist kein inhaltlicher – er ist ein historischer.
Und für Malongo ist dieser Unterschied nicht nur historisch – er ist persönlich.
1992: Malongo-Geschäftsführer Jean-Pierre Blanc reist nach Oaxaca, Mexiko. Er besucht die UCIRI-Kooperative – die Geburtsstätte des modernen fairen Handels. Dort trifft er Padre Francisco van der Hoff, den Mitbegründer des Max Havelaar-Siegels. Diese Begegnung verändert die Ausrichtung von Malongo grundlegend.
1997: Malongo bringt als erste Marke Frankreichs ein Fairtrade Max Havelaar-Produkt in den Großhandel: „Des Petits Producteurs – L’Original“. Bis heute ist er das meistverkaufte Fairtrade-Produkt Frankreichs.
Heute: Alle Bio-Kaffees von Malongo sind automatisch auch Fairtrade/Max Havelaar-zertifiziert. Die Kombination beider Standards ist für Malongo keine Option – sie ist Grundbedingung.
Viele Röstereien bieten entweder Bio- oder Fairtrade-Kaffee an. Malongo verbindet beides konsequent – und das hat einen Grund.
Bio-Zertifizierung (u. a. durch Ecocert France SAS FR-BIO-01 und AT-BIO-402) stellt sicher, dass kein synthetischer Dünger, keine Pestizide und keine gentechnisch veränderten Organismen eingesetzt werden. Das schützt Böden, Wasserquellen – und die Gesundheit der Bäuerinnen und Bauern, die täglich auf diesen Feldern arbeiten.
Fairtrade stellt sicher, dass die Menschen, die diese ökologisch wertvollen Bedingungen aufrechterhalten, dafür auch angemessen entlohnt werden. Der Unterschied ist wichtig:
Die gesamte Lieferkette von Malongo ist durch ISO-Zertifizierungen, Fairtrade/Max Havelaar und Bio-Zulassungen lückenlos rückverfolgbar – von der Anbaufläche bis in die Rösterei in Nizza. FLOCERT führt sowohl angekündigte als auch unangekündigte Prüfungen bei Produzenten und Händlern durch. Das bedeutet: Was auf der Verpackung steht, wurde von unabhängiger Seite bestätigt.
Malongo röstet alle seine Kaffees nach der langsamen, handwerklichen Methode – rund 20 Minuten, schrittweise. Dieser Ansatz funktioniert nur, wenn das Rohmaterial stimmt. Und das Rohmaterial stimmt nur, wenn die Menschen, die es erzeugen, unter würdigen Bedingungen arbeiten und fair entlohnt werden.
Fairer Handel und außergewöhnliche Qualität sind bei Malongo keine Widersprüche. Sie sind zwei Seiten derselben Philosophie – und die geht bis 1992 zurück, in eine Kaffeefarm in Oaxaca.
Beide verwenden dieselben internationalen Fairtrade-Standards und werden durch FLOCERT (ISO 17065) unabhängig zertifiziert. Der Unterschied liegt in der Geschichte: Das Max Havelaar-Siegel war 1988 in den Niederlanden das erste Fairtrade-Zertifikat weltweit. In Frankreich und der Schweiz blieb dieser Name als Verweis auf die Pionierrolle erhalten. Auf Malongo-Produkten steht „Fairtrade/Max Havelaar“ – dasselbe Qualitätsversprechen, aber mit einer über 35-jährigen Geschichte dahinter.
Der Mehrpreis erklärt sich durch den garantierten Fairtrade-Mindestpreis sowie eine zusätzliche Fairtrade-Prämie für Kooperativen. Dieser finanzielle Spielraum ermöglicht es Bäuerinnen und Bauern, in Qualität zu investieren: sorgfältigere Handlese, längere Fermentation, bessere Trocknung. Der Mehrpreis ist keine Spende – er ist der Grund, warum der Kaffee besser schmeckt.
Das schwarze Fairtrade-Produktlabel bedeutet: 100 % der Zutaten sind Fairtrade-zertifiziert und von der Farm bis ins Regal vollständig rückverfolgbar. Jede zertifizierte Verpackung trägt zusätzlich eine FLO-ID oder einen Fairtrade-Code zur Online-Verifikation. Die Zertifizierung erfolgt durch FLOCERT, eine nach ISO 17065 akkreditierte, unabhängige Prüfstelle – nicht durch den Hersteller selbst.
Zusätzlich zum Mindestpreis erhalten Fairtrade-Kooperativen eine Prämie, über deren Verwendung die Gemeinschaft selbst demokratisch entscheidet. In der Praxis fließt das Geld in Schulen, Trinkwasserversorgung, Gesundheitsstationen oder Saatgut. Das stärkt nicht nur einzelne Familien, sondern die gesamte Infrastruktur von Anbaudörfern – und sichert langfristig Expertise und Motivation für hochwertigen Kaffeeanbau.
Ja, die meistens unserer Kaffees sind Bio & Fairtrade zertifiziert – und das ist keine Selbstverständlichkeit. Malongo ist einer der wenigen Röster, bei dem fast alle Bio-Kaffees automatisch auch Fairtrade/Max Havelaar-zertifiziert sind. Die Bio-Zertifizierung erfolgt u. a. durch Ecocert France (FR-BIO-01) und AT-BIO-402, die Fairtrade-Zertifizierung durch FLOCERT. Zusätzlich verfügt Malongo über ISO-Qualitätszertifizierungen für lückenlose Rückverfolgbarkeit vom Anbaugebiet bis zur Rösterei in Nizza.
Suche doch einfach mal nach: Espresso, Pods, Bio, Fairtrade oder Filter Kaffee.
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