Kaffee aus Zentralamerika
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Zentralamerika ist kein Umweg auf dem Weg zu gutem Kaffee. Es ist eines der Ziele. Die schmale Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika beherbergt einige der aromatisch komplexesten Arabica-Anbaugebiete der Welt: Guatemala, Mexiko, Costa Rica, Honduras, El Salvador – jedes Land ein eigener Kaffeecharakter, jede Region ein eigenes Terroir.
Was sie verbindet: Vulkanböden, die zu den mineralreichsten der Erde gehören, Höhenlagen, die die Reife verlangsamen und Aromen konzentrieren, und eine Kleinbauernstruktur, die seit Generationen Handwerk über Masse stellt.
Malongo kennt Zentralamerika seit Jahrzehnten. Als Pionier des fairen Handels in Europa arbeitet Malongo seit den frühen 1990er Jahren mit Kooperativen in der Region zusammen – langfristig, auf Augenhöhe, mit dem Ziel, Qualität und Würde in dieselbe Tasse zu bringen.
Drei Faktoren definieren zentralamerikanischen Arabica:
Vulkanböden. Zentralamerika liegt auf einem der aktivsten vulkanischen Systeme der westlichen Hemisphäre.
Die Böden, die aus Vulkanasche und Basalt entstehen, sind außergewöhnlich mineralreich, gut drainiert und tief – ideale Bedingungen für Arabica-Pflanzen, die tiefe Wurzeln brauchen und von den Mineralien profitieren, die ihr Aromaprofil aufbauen.
Höhenlage. Die meisten zentralamerikanischen Kaffeeanbaugebiete liegen zwischen 1.200 und über 2.000 Metern. Diese Höhe bedeutet kühle Nächte, langsame Reife, mehr Zeit für die Kaffeekirsche, Zucker und Säure aufzubauen.
Das Ergebnis: ein Kaffee, der Körper, Komplexität und Helligkeit in sich vereint.
Kleinteilige Struktur. Zentralamerikanischer Kaffee ist Kleinbauernkaffee. Familienbetriebe mit wenigen Hektar, selektive Handpflücke, Aufbereitung in Dorfkooperativen. Diese Struktur ist keine Schwäche – sie ist die Grundlage der Qualität und Rückverfolgbarkeit, die Spezialitätenkaffee-Liebhaber weltweit suchen.
Es ist kein Zufall, dass der faire Kaffeehandel in Zentralamerika geboren wurde. Die mexikanische Kooperative UCIRI war 1989 die Gründungskooperative des Max-Havelaar-Labels – dem Vorläufer des heutigen Fairtrade-Siegels.
Malongo ist seit 1992 Partnerschaft mit UCIRI, eine der längsten Handelsbeziehungen im fairen Kaffeehandel überhaupt.
In Zentralamerika bedeutet Fairtrade konkret: garantierte Mindestpreise, die Familien vor dem Auf und Ab der Börsenpreise schützen; Gemeinschaftsprämien, die in Schulen, Gesundheitsversorgung und Aufbereitungsinfrastruktur fließen; und langfristige Handelsperspektiven, die Investitionen in Qualität erst möglich machen.
Malongo unterstützt in Zentralamerika mehr als nur den Kauf von Rohkaffee – die Malongo-Stiftung begleitet aktiv Projekte in der Region.
Der sechstgrößte Arabica-Produzent der Welt und für einen erheblichen Teil des 20. Jahrhunderts die Nummer eins in Zentralamerika. Guatemalas acht anerkannte Kaffeeregionen – von Antigua bis Huehuetenango – produzieren Kaffees, die aromatisch so verschieden sind wie die Landschaften des Landes. Malongo bezieht aus Guatemala seit Jahrzehnten und arbeitet mit FEDECOCAGUA, der größten Kooperativenföderation des Landes mit rund 20.000 Produzenten.
Malongo ist tief in Mexiko verwurzelt. Die UCIRI-Kooperative in Oaxaca war Malongos erste Fairtrade-Partnerschaft überhaupt. Mexikanischer Arabica aus den südlichen Hochlagen ist weich, ausgewogen, mit einer angenehmen Säure und nussig-schokoladigen Noten – ein zugänglicher Kaffee mit echter Tiefe.
Aufstrebende Ursprünge mit wachsender Spezialitätenkaffee-Szene. Honduranischer Arabica ist bekannt für seinen vollen Körper und seine Süße; salvadorianischer für seine Ausgewogenheit und die alten Bourbon-Varietäten, die dort noch angebaut werden.
Was zentralamerikanischen Kaffee aromatisch eint, ist eine bestimmte Balance – zwischen Körper und Helligkeit, zwischen Schokolade und Frucht, zwischen Süße und Säure.
Typische Aromen:
Dieser Charakter macht zentralamerikanische Kaffees besonders vielseitig: als Espresso mit Tiefe und Cremigkeit, als Filterkaffee mit Klarheit und Helligkeit, als French Press mit vollem Körper.
Guatemala, Mexiko, Honduras, Costa Rica und El Salvador sind die bedeutendsten Kaffeeproduzentenländer der Region. Guatemala ist der größte Arabica-Produzent, Honduras der mengenmäßig bedeutendste in jüngerer Zeit. Mexiko hat historisch die wichtigste Rolle für Malongo gespielt – als Heimat der UCIRI-Kooperative, der ersten Fairtrade-Partnerschaft Malongos.
Vulkanböden, Höhenlage und kleinteilige Anbaustrukturen. Die Kombination aus mineralreichen Böden, kühlen Nächten auf 1.200 bis über 2.000 Metern und selektiver Handpflücke in Familienbetrieben schafft Kaffees, die aromatisch komplex, gut strukturiert und rückverfolgbar sind.
Ja. Malongo ist seit 1993 Fairtrade-zertifiziert und arbeitet in Zentralamerika ausschließlich mit Fairtrade-zertifizierten Kooperativen. Alle zentralamerikanischen Malongo-Kaffees sind bio-zertifiziert.
FEDECOCAGUA ist die größte Kooperativenföderation Guatemalas, 1969 gegründet, mit rund 20.000 Produzenten. Malongo bezieht guatemaltekischen Kaffee aus dieser Föderation. Die Mitglieder entscheiden in demokratisch organisierten Komitees über die Zukunft ihrer Kooperative.
Espresso und French Press bringen den vollen Körper und die schokoladigen Noten am besten heraus. Pour-over und Filterkaffee eignen sich besonders für die fruchtigen, helleren Regionen wie Huehuetenango. Als Cold Brew ist zentralamerikanischer Kaffee besonders harmonisch – die natürliche Süße tritt hervor, die Säure wird sanft.
Suche doch einfach mal nach: Espresso, Pods, Bio, Fairtrade oder Filter Kaffee.
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