Kaffee aus Südostasien
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Südostasien ist die stille Großmacht des Kaffees. Während Äthiopien und Kolumbien im Rampenlicht stehen, produziert die Region zwischen Vietnam und Indonesien einen erheblichen Teil des weltweit getrunkenen Kaffees – und beherbergt gleichzeitig einige der interessantesten Spezialitätenkaffees überhaupt.
Laos, Indonesien, Vietnam, Myanmar: Länder mit völlig unterschiedlichen Anbautraditionen, Varietäten und Geschmacksprofilen, vereint durch tropisches Klima, vulkanische Böden und eine Kaffeebaukultur, die oft tiefer geht als ihr internationaler Bekanntheitsgrad vermuten lässt.
Malongo röstet südostasiatischen Kaffee mit derselben Sorgfalt wie jeden anderen Ursprung: langsam, handwerklich, Fairtrade-zertifiziert. Was hier wächst, hat einen unverwechselbaren Charakter – und der soll in der Tasse ankommen.
Südostasiatischer Kaffee ist anders als afrikanischer oder lateinamerikanischer – und das ist eine Stärke, keine Einschränkung.
Die Region ist bekannt für Körper, Tiefe und Würze: schokoladige Noten, Erdigkeit, ein volles Mundgefühl, langer Abgang.
Weniger Frucht und Säure als Äthiopien, mehr Substanz und Dunkelheit.
Das liegt am Terroir: vulkanische, nährstoffreiche Böden, hohe Luftfeuchtigkeit, tropisches Klima mit ausgeprägten Regen- und Trockenphasen.
Und es liegt an den angebauten Varietäten: Neben Arabica spielt in Südostasien der Robusta eine wichtige Rolle – robuster, koffeinreicher, intensiver.
Auf den Hochplateaus wie dem Boloven-Plateau in Laos oder den Hochlagen Sumatras wächst hingegen Arabica, der mit Höhenlagen und kühlen Nächten die Aromatik aufbaut, die Liebhaber suchen.
Kaffeeanbau in Südostasien ist Kleinbauernkaffee. In Laos, Vietnam und Myanmar sind es überwiegend Familien mit wenigen Hektar, die ohne industrielle Infrastruktur arbeiten – oft in Bergregionen, fernab von Märkten und Preistransparenz. Diese Isolation macht sie besonders anfällig für Preisschwankungen auf dem Weltmarkt.
Fairtrade schafft hier konkrete Stabilität: garantierte Mindestpreise, Gemeinschaftsprämien, langfristige Handelsbeziehungen. Malongo ist seit 1993 Fairtrade-zertifiziert und arbeitet in Südostasien mit Kooperativen zusammen, die diesen Standard als Basis ihrer wirtschaftlichen Unabhängigkeit verstehen.

Außerdem kooperiert Malongo mit dem United Office on Drugs and Crime, um Bauern die Möglichkeit zu geben, legale Produkte für den Weltmarkt zu einem fairen Preis anbauen zu können.
Der biologische Anbau hat in den abgelegenen Hochlagen Südostasiens oft Tradition – nicht aus überzeugung, sondern aus Notwendigkeit: Pestizide und synthetische Dünger sind teuer und schwer zugänglich. Malongo sichert diesen Standard als offizielle Zertifizierung.
Das stille Juwel Südostasiens. Auf dem Boloven-Plateau im Süden des Landes wächst Arabica auf über 1.000 Metern Höhe – von Malongo seit Jahren als Herkunft geschätzt. Laotischer Kaffee ist körperreich, schokoladig, mit einem langen, warmen Abgang. Wenig bekannt, sehr überzeugend.
Der weltweit zweitgrößte Kaffeeproduzent – fast ausschließlich Robusta, der in Instantkaffee und Blends dominiert. Im Hochland um Da Lat wächst aber auch hochwertiger Arabica. Vietnamesischer Kaffee ist intensiv, dunkel, mit viel Körper – traditionell mit Kondensmilch getrunken, ein Genuss für sich.
Sumatra, Java, Sulawesi, Flores – jede Insel ein eigener Kaffeecharakter. Sumatranischer Kaffee (Mandheling, Gayo) ist für seine Erdigkeit, seinen Körper und seine würzige Tiefe weltberühmt. Die Nassaufbereitung Sumatras – Wet Hulling – gibt dem Kaffee sein charakteristisches, dichtes Profil.
Ein aufstrebender Ursprung. In den Shan-Hochlagen des Nordens wächst Arabica mit einem hellen, frischen Profil, das an mittelamerikanische Kaffees erinnert. Noch wenig auf dem internationalen Markt, aber mit wachsender Qualität.
Auch hier ist Malongo mit dem „Projet Malongo“ aktiv dabei Kaffeebauern zu unterstützen.
Was südostasiatischen Kaffee aromatisch eint:
Dieser Charakter macht südostasiatische Kaffees ideal für dunkle Röstungen, kräftige Espressos und Blends, die Substanz brauchen. Als Filterkaffee überraschend elegant, wenn die Röstung stimmt.
Die wichtigsten Kaffeeproduzentenländer Südostasiens sind Vietnam, Indonesien, Laos, Myanmar und die Philippinen. Vietnam ist der weltweit zweitgrößte Kaffeeproduzent, Indonesien der drittgrößte – beide dominiert von Robusta. Auf den Hochplateaus Laos' und in den Bergregionen Myanmars wächst hochwertiger Arabica.
Beides. In den Tieflagen dominiert Robusta – robuster, koffeinreicher, intensiver. Auf den Hochplateaus über 1.000 Metern, etwa dem Boloven-Plateau in Laos oder den Hochlagen Sumatras, wächst Arabica mit komplexem Aromaprofil. Malongo bezieht ausschließlich Arabica aus Südostasien.
Das Terroir ist grundlegend verschieden. Afrikanische Hochlandkaffees, besonders aus Äthiopien, sind für florale und fruchtige Noten bekannt. Südostasiatische Arabicas wachsen in einem tropischeren, feuchteren Klima mit anderen Böden und Varietäten – das ergibt mehr Körper, mehr Würze, weniger Säure. Beide Stile haben ihre Berechtigung; sie ergänzen sich im Regal.
Ja. Malongo arbeitet ausschließlich mit Fairtrade-zertifizierten Kooperativen und setzt auf biologischen Anbau. Malongo ist seit 1993 Fairtrade-zertifiziert.
Langsam, rund 20 Minuten, in kleinen Chargen in der Nähe von Nizza. Bei körperreichen südostasiatischen Arabicas erlaubt die Langsamröstung eine präzise Kontrolle der Rösttiefe – genug, um die charakteristische Schokoladen- und Würznote zu entwickeln, ohne in Bitterkeit zu kippen.
Suche doch einfach mal nach: Espresso, Pods, Bio, Fairtrade oder Filter Kaffee.
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