Kaffee aus Laos
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Laos ist kein Land, das man sofort mit Kaffee verbindet. Kein großer Name, kein globales Marketing, keine Specialty-Coffee-Hype-Welle. Und genau das ist der Grund, warum Kaffeekenner Laos lieben.
Auf dem Boloven-Plateau im Süden des Landes, auf über 1.000 Metern Höhe, wächst ein Arabica, der für sich selbst spricht: körperreich, schokoladig, mit einer weichen, warmen Tiefe, die viele überrascht.
Malongo hat Laos als Herkunft früh erkannt und bezieht seit Jahren Kaffee von Fairtrade-zertifizierten Kooperativen auf dem Boloven-Plateau. Was hier wächst, wird mit derselben Sorgfalt geröstet wie jeder andere Malongo-Ursprung – langsam, handwerklich, auf das Aromaprofil der Herkunft abgestimmt.
Kaffee kam nach Laos durch die französische Kolonialverwaltung – Ende des 19. Jahrhunderts pflanzten französische Siedler die ersten Kaffeebäume auf dem Boloven-Plateau. Sie erkannten das Potenzial des Hochlands: reiche Böden aus vulkanischem Basalt, ausreichend Regen, kühl genug für Arabica, hoch genug für langsame Reife.
Nach der Unabhängigkeit und den Jahrzehnten des Bürgerkriegs lag der Kaffeesektor lange brach. Erst in den 1990er Jahren begann ein Wiederaufbau – getragen von Kleinbauernfamilien und internationalen Fairtrade-Partnerschaften, die dem Sektor Stabilität gaben. Heute ist Kaffee eines der wichtigsten Exportgüter Laos‘ und Lebensgrundlage für Zehntausende Familien auf dem Boloven-Plateau.
Das Boloven-Plateau liegt im Süden von Laos, zwischen den Provinzen Champasak, Sekong, Salavan und Attapeu. Die Hochfläche erhebt sich auf 1.000 bis 1.350 Meter über dem Meeresspiegel – hoch genug für Arabica, kühl genug für langsame Reife, feucht genug durch zwei Monsunphasen im Jahr.
Der Boden ist das entscheidende Merkmal: tiefroter Basaltboden, reich an Mineralien, gut drainiert. Diese Böden geben dem Kaffee einen dichten, mineralischen Unterton, der sich im Glas als Körper und Länge zeigt. Die Kaffeebäume wachsen oft im Schatten von Bananenstauden und Obstbäumen – natürliches Agroforstsystem, das den Boden schützt und das Mikro-klima reguliert.
Auf dem Boloven-Plateau wachsen zwei Hauptvarietäten: Arabica – vor allem Typica, eine der ursprünglichsten Arabica-Unterarten – und Robusta. Malongo bezieht ausschließlich Arabica, der in den höheren Lagen des Plateaus angebaut wird.
Kaffeeanbau auf dem Boloven-Plateau ist Familiensache. Kleine Parzellen, handgepflückte Ernte, Aufbereitung in Dorfkooperativen. Die Erntezeit liegt zwischen November und Februar; die Kirschen werden selektiv von Hand gepflückt, wenn sie die tiefe Rotfärbung der Vollreife erreicht haben.
Malongo arbeitet mit Fairtrade-zertifizierten Kooperativen auf dem Plateau zusammen. Fairtrade bedeutet hier konkret: garantierte Preise über dem Weltmarkt, Planungssicherheit für die Bauernfamilien, und eine Gemeinschaftsprämie, die in lokale Infrastruktur investiert wird.
Biologischer Anbau ist Standard – synthetische Pestizide und künstliche Dünger haben auf den kleinen Familienbetrieben des Plateaus traditionell keine Rolle gespielt.
Laotischer Arabica vom Boloven-Plateau ist kein leiser Kaffee. Er hat Substanz.
Typische Aromen:
Das macht laotischen Kaffee zugänglich für Menschen, die keine ausgeprägte Säure mögen, und überzeugend für alle, die Tiefe und Länge im Glas suchen. Als Espresso entwickelt er eine natürliche Cremigkeit.
Als Filterkaffee ist er warm, rund, unkompliziert – ein Kaffee, bei dem man sich sofort wohlfühlt.
Empfohlene Zubereitungen: Espresso, Moka-Kanne, French Press, Filterkaffee.
Bei körperreichen Arabicas wie dem laotischen Boloven-Plateau ist die Röstung eine Gratwanderung: zu hell geröstet, und der volle Körper entfaltet sich nicht; zu dunkel, und Bitterkeit überdeckt die natürliche Süße und Würze.
Malongos 20-Minuten-Langsamröstung erlaubt die präzise Kontrolle dieser Entwicklung. Die langsame Temperaturentwicklung karamellisiert die natürlichen Zucker der Bohne vollständig, entwickelt die schokoladigen Röstaromen, ohne in Verbranntes zu kippen. Das Ergebnis: ein Kaffee mit Körper und Tiefe, der trotzdem sauber und angenehm bleibt.
Wer Kaffee aus verschiedenen Ursprüngen kennenlernen möchte, findet in laotischem Kaffee einen idealen Ausgangspunkt für den Vergleich:
Äthiopien (z.B. Sidamo) ist das Gegenstück: floral, fruchtig, lebhafte Säure, leichter Körper. Laos ist das ruhigere, dunklere Gegenbild – mehr Schokolade, weniger Frucht, mehr Gewicht.
Indonesien (z.B. Sumatra) ist der nächste Verwandte: auch körperreich, auch schokoladig. Der Unterschied liegt in der Erdigkeit – Sumatra ist würziger, erdiger, manchmal fast rauchig. Laos ist zugänglicher, weicher, süßlicher im Abgang.
Der weitaus größte Teil des laotischen Kaffees kommt vom Boloven-Plateau im Süden des Landes, auf 1.000 bis 1.350 Metern Höhe. Die Region liegt in den Provinzen Champasak, Sekong, Salavan und Attapeu. Kleinere Anbaugebiete existieren auch im Norden des Landes, spielen aber für den Export eine untergeordnete Rolle.
Beides wird auf dem Boloven-Plateau angebaut. Malongo bezieht ausschließlich Arabica, der in den höheren, kühleren Lagen des Plateaus wächst und das komplexere Aromaprofil mitbringt.
Laotischer Arabica vom Boloven-Plateau ist körperreich, schokoladig und warm – mit Noten von dunkler Schokolade, Karamell und einem Hauch Gewürz. Die Säure ist gering, der Abgang lang und angenehm. Ein zugänglicher, runder Kaffee mit echter Tiefe.
Ja. Malongo arbeitet mit Fairtrade-zertifizierten Kooperativen auf dem Boloven-Plateau zusammen und setzt auf biologischen Anbau. Malongo ist seit 1993 Fairtrade-zertifiziert.
Die Haupterntezeit auf dem Boloven-Plateau liegt zwischen November und Februar. Die Kirschen werden von Hand gepflückt, selektiv und nur bei vollständiger Reife.
Laotischer Arabica eignet sich hervorragend für Espresso und Moka-Kanne, wo sein voller Körper und die schokoladige Tiefe besonders zur Geltung kommen. Als French Press oder Filterkaffee ist er warm und rund – ein Kaffee, der auch ohne Milch überzeugt, mit Milch aber besonders harmonisch wirkt.
Suche doch einfach mal nach: Espresso, Pods, Bio, Fairtrade oder Filter Kaffee.
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