Kaffee aus Kolumbien
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Kolumbien ist der bekannteste Name im Kaffee. Nicht der größte – Brasilien produziert mehr. Nicht der älteste – Äthiopien ist die Wiege.
Aber Kolumbien ist der Ursprung, den die Welt sofort mit Qualität verbindet: weich, fruchtig, ausgewogen, mit roten Früchten und Karamell, einer klaren Säure und einem mittleren Körper, der jeden Zubereitungsstil verträgt.
Ein Kaffee, der zugänglich ist ohne langweilig zu sein, komplex ohne anzuecken.
Malongo röstet kolumbianischen Arabica als klassischen Referenzursprung – und geht darüber hinaus:
In der Region Cauca im Südwesten des Landes unterstützt Malongo gemeinsam mit der UNODC ein Programm, das Kokaanbau durch Kaffeeanbau ersetzt. 160 indigene Bauernfamilien, zwei Kooperativen, 1.400 bis 2.000 Meter Höhe. Ein Kaffee mit Geschichte.
Kaffee ist in Kolumbien keine Exportware unter vielen – er ist nationale Identität.
Seit dem frühen 19. Jahrhundert wird Arabica in den Hochlagen der Andenkordillere angebaut. Die drei Andenketten, die Kolumbien von Norden nach Süden durchziehen – Cordillera Occidental, Central und Oriental –, schaffen eine Vielfalt an Mikroklimaten, Höhenlagen und Bodenzusammensetzungen, die in der Kaffeewelt einzigartig ist.
Heute ist Kolumbien der drittgrößte Kaffeeproduzent der Welt und der größte reine Arabica-Exporteur. Die „Colombie IGP“ – die geschützte geografische Angabe für kolumbianischen Kaffee – garantiert Herkunft, Qualität und Rückverfolgbarkeit. Malongos kolumbianischer Kaffee trägt diese Zertifizierung.
Die geschützte geografische Angabe „Café de Colombia“ – IGP in Europa – ist eine der wenigen Herkunftsbezeichnungen im Kaffee, die international rechtlich geschützt sind.
Sie garantiert, dass der Kaffee ausschließlich aus Kolumbien stammt, von 100 % Arabica-Bohnen, angebaut in den definierten Kaffeezonen des Landes auf Höhenlagen zwischen 1.200 und 2.000 Metern, von hand gepflückt und nassaufbereitet.
Für Malongo bedeutet das: ein Kaffee mit vollständiger Rückverfolgbarkeit, mit einer institutionell gesicherten Qualitätsgarantie, und mit einer Herkunftsaussage, die legal bindend ist – nicht nur ein Marketingversprechen.
Kolumbien liegt geografisch ideal: auf dem Äquator, aber mit Höhenlagen, die das tropische Klima in etwas Gemäßigteres verwandeln.
Die Kaffeezonen liegen zwischen 1.200 und 2.000 Metern – hoch genug für langsame Reife, warm genug für gleichmäßiges Wachstum, mit zwei Ernte- und zwei Blütezeiten im Jahr, die Kolumbien als einen der wenigen Ursprünge mit ganzjährig verfügbarem Frischkaffee auszeichnen.
Die Böden sind vulkanisch und mineralreich im Kaffeedreieck – dem traditionellen Zentrum des Kaffeeanbaus rund um Manizales, Armenia und Pereira.
Im Süden, in Nariño, Huila und Cauca, bringen die Hochlagen bis zu 2.000 Metern eine Fruchtigkeit und Säure hervor, die an ostafrikanischen Kaffee erinnert. Jede Region hat ihren eigenen Charakter – Kolumbien ist kein homogenes Produkt.
Im Departement Cauca im Südwesten Kolumbiens – von der Pazifikküste im Westen bis zur Cordillera Central im Osten – liegt eines der interessantesten und sozial bedeutsamsten Kaffeeprojekte, an denen Malongo beteiligt ist.
Cauca ist reich an Biodiversität und außergewöhnlichen Anbaubedingungen. Die Region war aber auch jahrzehntelang geprägt von Konflikten mit den FARC, Guerillaaktivitäten und dem Drogenhandel. Kokaanbau und Cannabisproduktion waren lange die wichtigsten Einkommensquellen für Teile der Bevölkerung. Heute ist die Situation stabiler – aber die Herausforderung, illegale Kulturen durch nachhaltige Alternativen zu ersetzen, bleibt zentral.
Malongo arbeitet hier gemeinsam mit der UNODC an einem Programm, das genau diese Herausforderung angeht: die Umstellung von illegalem Kokaanbau auf Kaffeebau.
Das Programm unterstützt zwei Partnerkooperativen mit insgesamt mehr als 160 indigenen Produzenten:
Die erste Kooperative umfasst rund 100 Mitglieder, die Kaffee der Castillo-Varietät in exzellenter Qualität produzieren. Sie bildet eine inklusive Gemeinschaft, die ein bäuerliches Produktionsmodell im Einklang mit der Umwelt verfolgt.
Die zweite Kooperative vereint rund 60 Kleinbauern, deren Einkommen früher auf illegalen Kulturen basierte.
Heute widmen sie sich der Produktion und Vermarktung von Kaffee – und damit einer legalen, stabilen, langfristigen Einkommensquelle.
Die Plantagen liegen auf 1.400 bis 2.000 Metern Höhe, in einer indigenen autonomen Reserve mit eigenen Gesetzen. Angebaut wird in Agroforstsystemen – Kaffee, Nahrungsmittelpflanzen und Obstbäume wachsen gemeinsam. Malongo kauft die Ernten der Kooperativen direkt auf und sichert damit ihre wirtschaftliche Entwicklung.
Kolumbianischer Kaffee wächst überwiegend in spezifisch für kolumbianische Bedingungen entwickelten Varietäten.
Die wichtigsten in Malongos Lieferkette:
Castillo ist die wichtigste Varietät in Cauca – entwickelt vom kolumbianischen Kaffeeinstitut Cenicafé, bekannt für Krankheitsresistenz und gleichzeitig ein klares, fruchtiges Profil mit angenehmer Säure.
Caturra ist eine der ältesten angebauten Varietäten Kolumbiens – lebhafter in der Säure, mit einem mittleren Körper und einer natürlichen Süße.
Colombia ist eine weitere Cenicafé-Entwicklung, robust und ertragreich, mit einem ausgewogenen, milden Profil.
Typica findet sich in älteren Parzellen – aromatisch reiner, aber weniger ertragreich.
Geschmacksprofil: Was kolumbianischer Kaffee in der Tasse ergibt
Malongo beschreibt kolumbianischen Kaffee als weich und fruchtig mit leichter Säure – mit Noten von roten Früchten, die Tiefe und Leichtigkeit zugleich bringen.
Typische Aromen:
Rote Früchte: Kirsche, Himbeere, rote Johannisbeere – das Herzstück
Karamell: brauner Zucker, ein langer süßlicher Abgang
Zitrus: Mandarine, ein heller säuerlicher Unterton
Körper: mittel, ausgewogen, samtig
Säure: klar, angenehm, nie dominant
Abgang: lang, fruchtig, harmonisch
Kolumbianischer Kaffee ist der ideale Einstieg in Spezialitätenkaffee: zugänglich für alle, die noch keine ausgeprägte Säure suchen, und gleichzeitig komplex genug für Kenner, die Tiefe und Herkunftscharakter schätzen.
Als Espresso ist er cremig und fruchtig. Als Filterkaffee klar und harmonisch. Als French Press rund und lang.
Empfohlene Zubereitungen: Espresso, Filterkaffee, Pour-over, French Press, Cold Brew.
Kolumbianischer Arabica lebt von seiner natürlichen Fruchtsüße und der klaren, nie aggressiven Säure. Beide Eigenschaften sind empfindlich gegenüber zu intensiver Röstung:
Zu dunkel, und die roten Früchte werden zu Bitterkaramell; zu hell, und der Körper bleibt unentwickelt.
Malongos 20-Minuten-Langsamröstung findet den richtigen Punkt: Die Fruchtnoten bleiben lebendig, der Körper entwickelt sich vollständig, die natürliche Süße tritt sauber hervor. Der Kaffee, der in die Tüte kommt, schmeckt nach kolumbianischem Hochland – ausgewogen, fruchtig, lang.
Kolumbien ist der Maßstab, an dem andere südamerikanische Arabicas gemessen werden – nicht weil er der komplexeste ist, sondern weil er die Balance am zuverlässigsten trifft.
Bolivien (La Asunta) ist heller und zitrusfruchtiger – mit einer Lebendigkeit, die Kolumbien übertrifft, aber weniger Körper. Wer Feinheit und Helligkeit sucht, findet in Bolivien mehr davon.
Peru ist weicher und schokoladiger – weniger Säure, mehr Wärme, mehr Kakao. Ein ruhigerer Kaffee.
Guatemala Antigua ist körperreicher, dunkler, würziger – mehr Schokolade und Rauch, weniger Frucht und Helligkeit.
Kolumbien liegt in der Mitte: genug Säure um interessant zu sein, genug Körper um zu tragen, genug Süße um zu verführen.
Die geschützte geografische Angabe „Café de Colombia“ – IGP in Europa – garantiert, dass der Kaffee ausschließlich aus Kolumbien stammt, von 100 % Arabica-Bohnen, auf Höhenlagen zwischen 1.200 und 2.000 Metern angebaut, von Hand gepflückt und nassaufbereitet. Malongos kolumbianischer Kaffee trägt diese Zertifizierung.
In der Region Cauca unterstützt Malongo gemeinsam mit der UNODC ein Programm, das Kokaanbau durch Kaffeeanbau ersetzt. Zwei Kooperativen mit insgesamt mehr als 160 indigenen Bauernfamilien bauen Arabica auf 1.400 bis 2.000 Metern in Agroforstsystemen an – legal, nachhaltig, mit direktem Absatz über Malongo.
Weich, fruchtig, ausgewogen – mit Noten von Kirsche, Himbeere und roter Johannisbeere, einem mittleren Körper, angenehmer milder Säure und einem langen, karamelligen Abgang. Der zugänglichste und ausgewogenste unter den Arabica-Ursprüngen.
Hauptsächlich Castillo, Caturra, Colombia und Typica. Castillo dominiert in Cauca – bekannt für Krankheitsresistenz und ein klares, fruchtiges Profil. Caturra bringt mehr Säure und Lebendigkeit. Typica aromatische Reinheit.
Ja. Malongo ist seit 1993 Fairtrade-zertifiziert. Der „Colombie IGP“ von Malongo ist Fairtrade/Max-Havelaar-zertifiziert.
Welche Zubereitung empfiehlt sich für kolumbianischen Kaffee?
Espresso bringt Fruchtigkeit und Cremigkeit am besten heraus. Filterkaffee und Pour-over betonen die Klarheit und harmonische Säure. French Press ergibt einen runden, vollen Körper. Cold Brew ist besonders elegant – die Fruchtsüße tritt hervor, die Säure wird sanfter.
Suche doch einfach mal nach: Espresso, Pods, Bio, Fairtrade oder Filter Kaffee.
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