Kaffee aus Südamerika
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Südamerika ist Kaffee. Mehr als die Hälfte des weltweit konsumierten Kaffees kommt von diesem Kontinent – aus Brasilien, Kolumbien, Peru, Bolivien, Ecuador.
Aber Südamerika ist nicht monolithisch.
Zwischen den Hochlagen der Anden und den Ausläufern des Amazonas, zwischen Brasilien und Bolivien, liegen Welten: Welten in Höhe, Boden, Klima, Varietät und Aromaprofil.
Was Südamerika eint, ist handwerkliches Können, indigenes Wissen und eine Kleinbauernstruktur, die Qualität über Masse stellt.
Malongo ist seit Jahrzehnten tief in Südamerika verwurzelt. Als Pionier des fairen Handels in Europa arbeitet Malongo mit Kooperativen, die nicht nur Kaffee produzieren, sondern Gemeinschaften aufbauen, Ökosysteme schützen und – wie in Bolivien – Alternativen schaffen, wo sonst keine existieren.
Südamerikanischer Arabica trägt das Hochland in sich. Die Andenkette – eine der längsten Gebirgsketten der Welt – schafft auf ihrer gesamten Länge von Kolumbien bis Bolivien Anbaubedingungen, die weltweit einzigartig sind: extreme Höhenlagen zwischen 1.200 und über 2.200 Metern, reiche vulkanische und mineralische Böden, ausgeprägte Trocken- und Regenzeiten und kühle Nächte, die die Reife der Kaffeekirsche verlangsamen und Aromen konzentrieren.
Das Ergebnis ist ein Kaffee, der für seine Ausgewogenheit bekannt ist: weder so fruchtignfloral wie äthiopischer Arabica, noch so erdig-schwer wie indonesischer Sumatra. Süße, Körper und Säure sind in Proportion – strukturiert, zugänglich, konsistent.
Genau das macht südamerikanischen Kaffee weltweit zur meistgekauften Herkunftsgruppe.
Fairtrade in Südamerika: wo der faire Handel begann
Es ist kein Zufall, dass der faire Kaffeehandel in Südamerika und Mexiko geboren wurde. Die UCIRI-Kooperative in Oaxaca, Mexiko – Malongos erste Fairtrade-Partnerschaft seit 1992 – war 1989 eine der Gründungskooperativen des Max-Havelaar-Labels, dem Vorläufer des heutigen Fairtrade-Siegels. Malongo ist seit 1993 Fairtrade-zertifiziert und einer der Pioniere dieses Handelsmodells in Europa.
In Südamerika bedeutet Fairtrade heute: garantierte Mindestpreise unabhängig vom Weltmarkt, Gemeinschaftsprämien für Infrastruktur und Bildung, langfristige Handelsbeziehungen – und in Bolivien darüber hinaus: ein alternatives Entwicklungsmodell für Gemeinschaften, die auf Kokaanbau angewiesen waren. Die Malongo-Stiftung begleitet diese Projekte aktiv mit technischer Unterstützung, Schulungen und dem Aufbau von Zertifizierungsstrukturen.
Südamerikas verborgenes Juwel. In den Yungas-Tälern unterhalb von La Paz, auf 1.000 bis 1.900 Metern, wächst ein Arabica, der für seine helle, zitrusfruchtige Säure und seine frühlingshaften Aromen bekannt ist – fein, ausgewogen, unverwechselbar.
Malongo unterstützt in La Asunta ein UNODC-Projekt, das Kokaanbau durch Kaffeeanbau ersetzt: Hunderte Bauernfamilien, Fairtrade, Bio, Agroforstsystem.
Perus Hochlagen – Nord, Zentral, Süd – produzieren Arabica auf bis zu 2.200 Metern. Peruanischer Kaffee ist für seine Weichheit bekannt: wenig Säure, viel Schokolade und Karamell, ein langer, harmonischer Abgang. Malongo arbeitet mit Fairtrade-Kooperativen im Norden des Landes.
Kolumbianischer Kaffee ist der Weltstar unter den Arabica-Ursprüngen – bekannt, zugänglich, konsistent. Rote Früchte, Karamell, helle Säure, mittlerer Körper. Malongo röstet kolumbianischen Arabica als klassischen Einstieg in Spezialitätenkaffee.
Was südamerikanischen Arabica aromatisch verbindet:
Brasilien ist der weltweit größte Kaffeeproduzent insgesamt, produziert aber auch bedeutende Arabica-Mengen. Kolumbien ist der bekannteste reine Arabica-Produzent des Kontinents. Peru und Bolivien sind kleinere, aber aromatisch sehr interessante Ursprünge mit wachsender Spezialitätenkaffee-Szene.
Afrikanische Arabicas – besonders aus Äthiopien – sind für florale und fruchtige Aromen mit lebhafter Säure bekannt. Südamerikanische Arabicas sind ausgewogener: mehr Schokolade und Karamell, weniger Frucht und Blume, mehr Körper. Bolivianischer Kaffee liegt dazwischen – er zeigt eine für Südamerika ungewöhnliche Helligkeit und Zitrusnote.
Ja. Malongo ist seit 1993 Fairtrade-zertifiziert und arbeitet in Südamerika ausschließlich mit bio- und Fairtrade-zertifizierten Kooperativen.
Malongo unterstützt in La Asunta, Bolivien, ein UNODC-Projekt, das Kokaanbau durch Kaffeeanbau ersetzt. Hunderte Bauernfamilien der Yungas-Region bauen Arabica auf 1.000 bis 1.900 Metern in einem Agroforstsystem an – Bio, Fairtrade, mit einem Aromaprofil, das international als eines der feinsten Südamerikas gilt.
Espresso und French Press bringen Körper und Schokolade am besten heraus. Pour-over und Filterkaffee eignen sich für hellere Ursprünge wie Bolivien und Kolumbien. Als Cold Brew ist südamerikanischer Arabica besonders harmonisch – die natürliche Süße tritt hervor.
Suche doch einfach mal nach: Espresso, Pods, Bio, Fairtrade oder Filter Kaffee.
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