Vanmaï
Einzelnes Ergebnis wird angezeigt
Einzelnes Ergebnis wird angezeigt
Innerhalb des Boloven-Plateaus gibt es Lagen, die mehr sind als ein geografischer Punkt auf der Karte. Vanmaï ist eine davon.
Eine Anbauzone im Herzen des Plateaus, deren Böden, Mikroklima und Anbautradition dem Kaffee eine Handschrift geben, die ihn von anderen Boloven-Kaffees unterscheidet:
körperreich wie das Plateau insgesamt, aber feiner in der Süße, mit einem floralen Unterton, der die Tiefe aufhellt.
Malongo röstet Kaffee aus Vanmaï als eigenständige Herkunft – weil der Unterschied in der Tasse spürbar ist, und weil die Familien, die ihn anbauen, einen Kaffee produzieren, der diese Aufmerksamkeit verdient.
Das Boloven-Plateau ist groß. Die Anbaubedingungen variieren je nach Lage, Höhe und Exposition.
Vanmaï liegt im Inneren des Plateaus, in einer Zone, die durch eine besonders gleichmäßige Temperaturentwicklung und gut strukturierte Böden mit hohem Mineralgehalt gekennzeichnet ist.
Die Kaffeebäume in Vanmaï wachsen überwiegend im Schattensystem – eingebettet in Obstbäume und natürliche Vegetation, die das Mikroklima regulieren, die Bodenfeuchtigkeit halten und den Bäumen genau die Licht- und Temperaturverhältnisse geben, die langsame Reife und hohe Aromadichte fördern.
Die vorherrschende Varietät ist Typica – eine der ursprünglichsten Arabica-Unterarten, die seit der französischen Kolonialzeit auf dem Boloven-Plateau angebaut wird. Typica bringt weniger Ertrag als moderne Hochertragssorten, dafür einen reineren, klareren Geschmack und eine aromatische Tiefe, die schwer zu imitieren ist.
Die Bauernfamilien in Vanmaï gehören überwiegend der ethnischen Gruppe der Laven an – einer der indigenen Gemeinschaften des südlichen Laos, die seit Generationen auf dem Boloven-Plateau leben und Kaffee anbauen. Kaffee ist für die Laven kein neues Produkt, sondern Teil einer Anbautradition, die sich über mehr als ein Jahrhundert erstreckt.
Diese Kontinuität zeigt sich in der Praxis: keine Monokulturen, kein Maschineneinsatz bei der Ernte, überliefertes Wissen über Reifezeitpunkte und Aufbereitung. Malongo arbeitet mit den Kooperativen der Laven-Gemeinschaften zusammen und sichert über Fairtrade-Zertifizierung, dass diese Praxis wirtschaftlich tragfähig bleibt.
Die Ernte in Vanmaï ist reine Handarbeit. Zwischen November und Februar werden die Kirschen selektiv gepflückt – nur vollreife, dunkelrote Früchte kommen in den Korb. Jeder Baum wird in einer Saison mehrfach besucht, weil die Kirschen nicht gleichzeitig reifen.
Die Aufbereitung folgt der Nassaufbereitungsmethode: Das Fruchtfleisch wird maschinell entfernt, die Bohnen fermentieren für 24 bis 48 Stunden in Wassertanks, bevor sie gewaschen und auf Trockentischen an der Sonne getrocknet werden.
Diese Methode ergibt einen sauberen, klaren Kaffee – die natürliche Fruchtigkeit und Süße bleiben erhalten, ohne von Fermentationsnoten überlagert zu werden.
Vanmaï zeigt, was das Boloven-Plateau in seiner konzentriertesten, feinsten Form leisten kann.
Typische Aromen:
Im Vergleich zum Boloven-Plateau als Ganzes ist Vanmaï etwas feiner, etwas süßlicher, mit dieser floralen Nuance, die den Kaffee aus der reinen Schokoladen-Würz-Ecke heraushebt. Ein Kaffee mit Tiefe und Eleganz zugleich – selten in einem Ursprung vereint.
Empfohlene Zubereitungen:
Die florale Note, die Vanmaï von anderen Boloven-Kaffees unterscheidet, ist der empfindlichste Teil des Aromaprofils. Diese Verbindungen sind flüchtig – bei zu hoher Hitze oder zu schneller Röstung verschwinden sie als erstes.
Malongos 20-Minuten-Langsamröstung ist genau für diese Anforderung gemacht.
Die gleichmäßige, kontrollierte Temperaturentwicklung lässt Körper und Süße vollständig ausreifen, ohne die feinen aromatischen Nuancen zu verbrennen. Was aus dem Röster kommt, ist der vollständige Vanmaï – nicht eine vereinfachte, abgeflachte Version.
Das Boloven-Plateau ist der Rahmen – die Herkunftsregion, die Grundbedingungen setzt: Höhe, Basaltboden, Monsunklima, Typica-Varietäten, laotische Kleinbauernstruktur.
Vanmaï ist die Präzisierung innerhalb dieses Rahmens. Ein spezifisches Mikroklima, eine bestimmte Bodenzone, eine Gemeinschaft mit eigener Anbautradition – das ergibt einen Kaffee, der alle Eigenschaften des Plateaus mitbringt, aber mit einer floralen Feinheit, die über das typische Boloven-Profil hinausgeht.
Wer den Unterschied schmecken möchte: beide Kaffees als Pour-over zubereiten, auf 93 Grad, gleiches Verhältnis. Der Vergleich zeigt, wie viel ein einzelnes Mikroklima ausmachen kann.
Vanmaï ist eine spezifische Anbauzone im Herzen des Boloven-Plateaus im Süden von Laos. Die Region ist bekannt für Arabica mit ausgeprägter natürlicher Süße, schokoladiger Tiefe und einem feinen floralen Unterton. Malongo bezieht aus Vanmaï Kaffee, der als eigenständige Herkunft geröstet wird.
Vanmaïs Mikroklima, Bodenzusammensetzung und Schattenwachstum der Kaffeebäume geben dem Kaffee eine florale Note, die typische Boloven-Kaffees nicht in dieser Ausprägung zeigen. Der Körper ist vergleichbar, die Süße ausgeprägter, das Gesamtprofil etwas feiner und vielschichtiger.
Hauptsächlich Typica – eine der ursprünglichsten Arabica-Unterarten, seit der französischen Kolonialzeit auf dem Boloven-Plateau heimisch. Typica bringt weniger Ertrag als moderne Züchtungen, dafür mehr Aromatiefe und Reinheit im Glas.
Nassaufbereitung: Fruchtfleisch wird maschinell entfernt, die Bohnen fermentieren 24 bis 48 Stunden, werden gewaschen und auf Trockentischen getrocknet. Diese Methode ergibt einen sauberen, klar strukturierten Kaffee mit gut erhaltener natürlicher Süße.
Ja. Malongo arbeitet mit Fairtrade-zertifizierten Kooperativen der Laven-Gemeinschaft in Vanmaï zusammen und setzt auf biologischen Anbau. Malongo ist seit 1993 Fairtrade-zertifiziert.
Espresso und French Press bringen Körper und Süße am stärksten heraus. Als Pour-over oder Filterkaffee entfaltet sich die florale Note am deutlichsten. Cold Brew funktioniert sehr gut – die Kälteextraktion hebt die Süße hervor und ergibt einen samtigen Kaltaufguss mit wenig Bitterkeit.
Suche doch einfach mal nach: Espresso, Pods, Bio, Fairtrade oder Filter Kaffee.
Melde dich gern über das Kontaktformular und wir schauen nach Möglichkeiten dein Problem zu lösen.